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Manches selbst gemachte findet man nach Jahren immer noch soooo schööön und manches hätte man eigentlich ganz gerne schnell wieder los. 😉 Ihr wisst bestimmt was ich meine.

Jetzt muss ich Euch unbedingt zeigen, was ich neulich im Schrank meines großen Sohnes wieder entdeckt habe. Dieses Zebra ist ein echter Kuscheltier-Oldtimer: ich habe es vor 14 Jahren selbst genäht! Unser Söhnchen hatte es damals zu seinem ersten Weihnachtsfest bekommen – und er hat sich so gefreut…

Später wurde es von ihm sorgsam im Schrank aufbewahrt, als es langsam ein bisschen peinlich wurde, noch Kuscheltiere im Teenager-Zimmer zu haben.

Den Schnitt hatte ich selbst entworfen und finde die Form eigentlich immer noch sehr gelungen. Damals hatte ich das gesamte Tier mit der Hand genäht, weil ich mit elastischen Stoffen noch ein bisschen auf Kriegsfuß stand. Der Stoff ist wunderbar, ein ganz weicher grau-weiß gestreifter Nickistoff.

 

Zum Glück haben wir noch zwei jüngere Kinder die das „alte“ Tier inzwischen liebevoll adoptiert haben.

Ja klar… weil es doch so niedlich ist und man aus dem Zebra auch ein weißes, braunes oder schwarzes Pferchen machen könnte, oder eins mit Punkten wie der „kleine Onkel“ von Pippi Langstrumpf, habe ich den Schnitt noch mal neu vom Tier abgenommen und für Euch aufgezeichnet.

Hier könnt Ihr euch das Schnittmuster herunterladen. Das PDF ist in DIN A3 angelegt und damit in Originalgröße. Wer es auf DIN A 4 ausdrucken möchte: entweder in zwei Teilen oder mit 71%.

Bitte das Schnittmuster auf dieser Seite herunter laden:

http://lestissuscolbert.blogspot.de

Verwenden könnt Ihr eigentlich alle Stoffe die Euch gefallen. Bei elastischen Stoffen muss man vielleicht beim Mittelstreifen zwischen den beiden Körperteilen etwas aufpassen, dass es sich nicht zu sehr in die Länge zieht. Ich kann mich noch erinnern, dass ich ein bisschen Probleme mit den Beine hatte, die standen zu weit auseinander. Also habe ich dem Tierchen noch eine Bauchfalte verpasst, dann war es besser. Ich denke auf den Bildern sieht man ganz gut wie es genäht ist. Wer sich unsicher ist, sollte auf jeden Fall vorher die Stoffteile zusammen heften, da kann man immer gut erkennen ob alles passt.

Viel Spaß und vielleicht schickt mir der ein oder andere ein Bild von seinem persönlichen Zebra – ich würde mich freuen!

Liebe Grüße

Doris

Kinderleichtes Ferien-DIY!

15. Jul 2014

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In:Basteltipps, DIY-Ideen

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Trotz viel Arbeit, Messe und den letzten Schulwochen vor den Sommerferien, schwelge ich immer noch in Urlaubserinnerungen an Dänemark: Dort haben wir ganz überraschend die seltenen, niedlichen dänischen Steinmonster kennengelernt? Sie leben ziemlich versteckt am wunderbaren Nordseestrand…

… und wenn mal ganz wenig los ist und man viel Glück hat, bekommt man die schüchtern Strandbewohner zu Gesicht!

Schüchtern sind sie tatsächlich nur Fremden gegenüber. Am liebsten aber treffen sich alle zusammen am Strand und feiern wilde Mitsommernachts-Partys.

Kuscheln gerne…

…und schlafen am liebsten im wunderbar weichen Seegras.

Die niedlichen Steintierchen könnt ihr ganz einfach mit euren Kindern nach basteln.

Schöne oder lustig geformte Steine kann man überall finden. An viele Flüssen und See oder eben am Meer. Einfach mal die Augen offen halten! Unsere Steine hatten alle eine lustige Monster-Form und wurden mit ganz normalen Buntstiften angemalt, die wir noch in letzter Minute eingepackt hatten. Dann haben wir die Stein-Monsterchen am Strand fotografiert. Das hat allen sehr viel Spaß gemacht. Und natürlich sind sie mit uns nach Hause gereist!

Viele Grüße und einen schönen Ferienanfang!

Doris

 

Ein Lieblingsstück und ein Lesetipp für die Ferien!

15. Jun 2014

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In:Basteltipps, DIY-Ideen

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Seit letztem Sommer gibt es etwas, das mein Leben ganz überraschend bereichert hat und das steckt…

 

Niemals hätte ich gedacht dass ich mich so für einen E-Book-Reader begeistern könnte. Als mir eine Freundin von ihrem neuen Tolino vorschwärmte, dachte ich das erste Mal, dass das auch etwas für mich sein könnte. Dazu muss ich sagen, dass ich weder mein Handy oft benutze, noch ein großer Freund von Tablets bin, denn ich bin diesbezüglich leider ein bisschen traumatisiert: Ist mir doch das I-Pad meines Mannes aus der Hand gefallen – hmmmm auf den Fliesenboden und er war auch noch live am Telefon dabei, autsch! Seit dem habe ich ein leicht „gestörtes Verhältnis“ zum I-Pad – na ja, für ihn war es die Gelegenheit sich relativ schnell das neue Modell zu besorgen. J)

Seit ich meinen Kindle habe, habe ich schon 18 Bücher gelesen – ein absoluter Rekord für mich – früher schaffte ich vielleicht 4-5 im Jahr (aber da waren die Kinder auch noch kleiner). Warum mir das Lesen mit dem E-Book-Reader so Spaß macht, kann ich gar nicht so genau sagen. Ich lese oft noch abends im Bett, wenn mein Mann schon lange schläft und finde es wunderbar gemütlich, so ganz ohne Nachtischlampe. Früher musste er leider immer bei Licht einschlafen.

Für den Urlaub habe ich meinem Kindle noch eine Extra-Hülle genäht. Man kenn das ja: Kekskrümel und Sand in der Badetasche…

Die Hülle habe ich neulich mal eben schnell zwischen Rasen-mähen und Abendessen-machen genäht. Ratzfatz war sie fertig. Die Filzplatten sind eigentlich Filz-Platzsets, die ich im Winter mal bei Aldi mitgenommen hatte. (Tipp: Bei Stoff und Stil gibt es jetzt ganz neu Fiilzplatten in tollen Farben)

Den Filz habe ich entsprechender Größe zugeschnitten und noch vor dem zusammen nähen den Stern aufgenäht. Verwendet habe ich zwei Fäden gleichzeitig: Neonorange und Neonpink – das erkennt man leider auf den Fotos hier nicht so gut. In „echt“ leuchtet die Naht sehr neon-schön.

Wirklich ganz erstaunt war ich, wie easy die Flilzpaltten sich verarbeiten lassen, denn das hatte ich noch nie ausprobiert. Meine gute alte Nähmaschine hat nicht gemeckert  – immerhin ist eine Platte 5 mm stark und die fertige Hülle 10 mm! Alles kein Problem!

Sucht ihr noch einen tollen Schmöker für die Ferien – dann hätte ich einen tollen Tipp:

Die Autorin Shirley Michela Seul und ich haben vor langer Zeit zusammen in einer Werbeagentur gearbeitet. Das war mein erster Job, als ich nach München gezogen bin. Lange haben wir nichts von einander gehört und erst über ein paar Ecken bei Facebook kam wieder ein Kontakt zustande. Dass sie Bücher schreibt wusste ich, aber mehr aber auch nicht.

Dann habe ich mich informiert: sie schreibt Romane, Erzählungen, Krimis und Sachbücher als Autorin, Co-Autorin und Ghostwriterin – toll! Und so hatte ich mir vorgenommen unbedingt ein Buch von ihr auszuprobieren, wenn man schon mal eine Autorin persönlich kennt. Ausgesucht habe ich mir den ersten Band einer bis jetzt dreiteiligen Krimiserie: „Alle Vögel fliegen hoch“ Franza und Flipper ermitteln.

Schon nach den ersten zwei, drei Seiten war klar: das muss ich weiterlesen! Shirley hat einen frischen und sehr amüsanten Schreibstil. Die Hauptfigur Franza ist so sympathisch, aber manchmal auch ein bisschen tollpatschig. Flipper, ihr Hund ist schlau und einfühlsam – den möchte man gerne selber haben. Und dann gibt es noch einen attraktiven Kommissar… mehr will ich gar nicht verraten! Die Geschichte spielt in München und im Landkreis Starnberg – für mich auch sehr nett, denn hier wohne ich. J

Ein tolles Buch, das mich wunderbar unterhalten hat und ich unbedingt weiterempfehlen kann!

Wer mehr über das Buch erfahren möchte, kann hier neben dem Klappentext, sogar in den ersten Seiten schmökern:

Ich jedenfalls nehme Franza und Flipper mit in den Urlaub! Die beiden anderen Bücher von dem sechsbeinigen Ermittlerduo („Sonst kommt dich der Jäger holen“ und „Vebiss“) habe ich mir schon aufs E-Book geladen…  und freu mich riesig drauf… schließlich will ich ja wissen ob und wie es mit Franza und dem Kommissar weitergeht.

Mehr über Shirley, ihre Bücher und ihren Hund erfahrt ihr auf ihrem Blog:

http://www.flipper-privat.de

Wie sind eure Erfahrungen mit einem E-Book-Reader. Seid ihr auch so begeistert oder greift ihr doch lieber zum traditionellen Buch?

Liebe Grüße von Doris

…durchs Schlüsselloch geschaut: No. 1

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Letztes Mal hatte ich euch ja schon angekündigt, dass ich mal ein paar Bilder von unserem Ferienhaus zeige. Eigentlich ist es als Ferienhaus nur eine Zwischennutzung, denn es ist unser „Austragshäusel“: mein Mann und ich und wollen, wenn die Kinder ihre eigenen Wege gehen, ganz dort hin ziehen.

Wir hatten schon immer von einem eigenen Haus geträumt, aber den richtigen Zeitpunkt für einen Kauf irgendwie verpasst. Beide sind wir seit Jahren selbständig, da weiß man auch nie, ob es immer gut läuft. Zusätzlich sind die Preise im Münchner Umland so exorbitant gestiegen, dass man das nicht mehr bezahlen kann. So war das Thema für uns erst mal abgehakt.

Dann hat sich vor ca. 3 1/2 Jahre überraschend die Möglichkeit ergeben, das Nachbargrundstück mit Haus bei meinen Schwiegereltern zu kaufen. Sie wollten auf keinen Fall dass ihnen ein mehrstöckiges Mietshaus vor die Nase gesetzt wird und haben uns sehr unterstützt.

So sind wir doch noch zu einem Haus gekommen (nicht zu klein und nicht zu groß ca. 145 qm) das uns sehr gut gefällt, aber wenn man ganz ehrlich ist, ein etwas besserer Rohbau war. Fenster, Heizung, Elektrik, Wände, Böden und Fassade – alles haben wir erneuert und wirklich sehr, sehr viel selber gemacht. Unser bester Mann dabei: mein Schwiegervater mit fast 80 Jahren – ohne den hin gar nichts! J

Die Küche wurde kurz vor Weihnachten fertig, weil wir unbedingt die Feieretage dort verbringen wollten. Es ist eine sehr schlichte geradlinig Küche geworden – dazu wollte ich als Kontrast etwas „bodenständiges“. Und so hab ich aus alten Obstkisten (bei DaWanda bestellt – wo sonst: http://de.dawanda.com/shop/Kistenkolli) ein Küchenregal gebaut:

Meine liebe Mama hat jetzt bestimmt ein Déjà-Vu-Erlebnis: Stand doch in meinem Jugendzimmer genau so ein Regal für meine gesammelten Schätze, nur hatte ich damals eine blaue Phase.

Als meine neuen alten Kisten per Post ankamen, konnte ich es gar nicht fassen, wie ein Gebrauchsgegenstand so schön altern kann. Alle Kisten waren wunschgemäß im gleichen Farbton geliefert worden und ein Blick genügte mir, um zu erkennen: die Farbe harmoniert perfekt mi dem Boden im Ferienhaus.

Wie viele Kilo Obst die armen Kisten wohl im Laufe der Jahre tragen mussten, bleibt wohl ihr Geheimnis. Bei uns haben sie jedenfalls einen tollen Platz gefunden. Hinten haben wir die Holzkisten mit zwei Latten verbunden und vorsichtshalber auch noch an der Wand befestigt.

Habe ich schon mal erzählt , dass ich Vorher-Nachher-Bilder über alles liebe. Manchmal, wenn ich etwas gefrustet bin, dass mal wieder nichts voran geht, schaue ich mir die alten Bilder an und bin jedes mal total überwältigt, was wir alles geschafft haben. Und das alles neben unseren Jobs, ehrenamtlichen Tätigkeiten im Verein, Blog, eigenes Label und nicht zu vergessen unseren drei Kindern. Alles immer nur am Wochenende und in den Ferien.

Allerdings hatten wir auch viele liebe Helferlein: Familie und Freunde haben beim Streichen, Fussboden verlegen und Schränke transportieren geholfen – die List ist lang. Und nicht zuletzt hat uns das fantastische Essen von meinen Schwiegereltern, während der Bauarbeiten, das Arbeiten doch sehr erleichtert. J Jetzt können wir uns endlich revanchieren und für sie kochen, was sie auch ganz toll finden und sehr genießen.

Dieses Bild von der alten Küche ist noch eins der „harmlosen“. Unter mindestens drei Schichten Tapete grinsten uns im ganzen Haus unendlich viele Risse und Unschönheiten an. Für die Idee, das komplette Haus innen neu verputzen zu lassen, bin ich meinem Mann uuuunendlich dankbar. Es ist einfach so schön geworden und die Risse sind zum Glück auch nicht wieder nach gekommen.

 

Aussenbilder vom Haus kann ich euch noch nicht bieten, die gibt´s erst nach den Sommerferien. Zwar wurde das Haus schon letztes Jahr im Spätsommer neu verputzt und gestrichen, aber es fehlt noch die entscheidende „Schönheit“. Das heisst die Fensterläden an Terrassen- und Balkontür, sowie für Küchen- und Esszimmerfenster müssen noch gestrichen und anmontiert werden. Und dann fehlt noch die Balkonbrüstung, die Holzterrasse, der Kiesweg ums Haus…

Ich hoffe, euch hat der kleine Blick durchs Schlüsselloch gefallen – bald gibt’s mehr…

Liebe Grüße, Kelly

Mein neues Reisgepäck

15. Mai 2014

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In:Design, DIY-Ideen, Genähtes

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Ich war mal wieder als Probenäherin für Hamburger Liebe tätig. Ihre neue Kollektion Fly gibt es jetzt in ausgewählten Läden zu kaufen. Als ich die schönen neuen Stoffe von Susanne Firmenich das erste Mal gesehen habe, war mir sofort klar was dich daraus nähen würde: Wir sind übers Wochenende oft im Ferienhaus und mir fehlte bis jetzt immer eine ordentliche Weekender-Bag und eine Kosmetiktasche, in die wirklich etwas rein passt.

Meine neue Reisetasche ist im IKEA-Taschen-Format (die Maße habe ich mir einfach daran abgemessen), denn diese finde ich immer so unglaublich praktisch, aber eben leider nicht so hübsch. Damit´s ein bisschen eleganter aussieht, habe ich an den beiden Schmalseiten eine Kellerfalte genäht und mit einen geraden Stück (rote Karos) abgeschlossen. Für das Futter habe ich Wachstuch genommen, das gibt der Tasche Stabilität und ist für die Kosmetische gerade richtig.

Die Kosmetiktasche hat einen runden Boden (Durchmesser 25 cm und ist 30 cm hoch). Wie eine kleine Tonne mit Henkeln dran. Innen gibt es noch ein paar Taschen an der Seitenwand für Kleinigkeiten. Endlich habe jetzt einen Kulturbeutel in dem ich alles reinbekomme was ich für´s Wochenende brauche – man will ja auch nicht immer alles in kleine Fläschchen umfüllen.

Der Schlüssel hat auch gleich noch gleich ein passendes Outfit bekommen. Verwendet habe ich für mein neues Reisegepäck die Stoffe „Fly me to paradise“ und „Fly – mini hex“. Die Stoffe von Susanne sind immer ein Traum: wunderschöne Muster in traumhaften Farben und toll zu kombinieren – eben einfach paradiesisch!

Nächstes mal nehme ich Euch mit in unser Ferienhaus – Ihr dürft mal durchs Schlüsselloch schauen (der erste Post einer Serie…). Natürlich sind wir noch laaange nicht fertig. Wir haben noch kein Bad und besonders im Außenbereich ist noch viel zu tun – aber sonst würde uns ja vielleicht doch noch langweilig werden.

Seid lieb gegrüßt, Doris

Übrigens gibt es Dowo-Design jetzt ganz frisch auch bei DaWanda.

Noch nicht vollständig bestückt – aber immerhin.

Und unbedingt schon mal vormerken:

ab Ende Juni gibt´s viele schöne neue Sachen bei Dowo-Design!!!!

 

Besuche meinen DaWanda-Shop und werde Abonnent:

 

www.dowo-design.de

www.facebook.com/DowoDesign

 

Ich bin total auf dem Holzweg

1. Mai 2014

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In:Basteltipps, DIY-Ideen

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Neuerdings bekommen wir von meinem Schwiegervater Holz für unseren Ofen. In handliche Stücke gesägt und in große Säcke verpackt, möchte er damit seinen super ausgerüsteten Schreinerkeller entlasten. Die nehmen wir natürlich liebend gerne, denn damit lässt sich prima Feuer machen.

Aber nicht nur mir schmerzt es in der Seele, die wunderbar „gammeligen“ Holzstücke zu verfeuern, sondern auch unser Sohn Nummer zwei wühlt mit Begeisterung in den Holzsäcken und sucht sich „schöne Stücke“ zum Basteln aus. Manchmal verschwindet er für Stunden in der Garage und hämmert, sägt und nagelt…

Diesmal kam mir das Kleinholz für meine aktuelle Bastelidee auch gerade recht!

Aus ganz unterschiedlich dicken und hohen Stücken habe ich einen Zettelhalter gebastelt. Ich finde so Plätze für Krimskrams unglaublich praktisch, alles ist beinander, ab und an mal durch sortiert, hat man die wichtigen Zettelchen immer griffbereit und aufgeräumt.

Die ausgewählten Stückchen habe ich dann wieder zum Opa geschleppt und mir von ihm alle auf die gleiche Breite sägen lassen. Den Kommentar: „…willst du nicht lieber schönes Holz haben“, konnte er sich dann doch nicht verkneifen. Neee… wollte ich nicht – zugegeben meine Ideen muten auf den ersten Blick manchmal etwas seltsam an. Aber er hat mir netter Weise alles nach Wunsch gesägt! J

Das Kleben geht dank „Ponal Fix & Fest“ superschnell und vor allem braucht man nicht mal Schraubzwingen dazu. Kleber drauf, verstreichen und ein bisschen angedrückt – hält bombig!

So sieht er aus, mein neuer alter Zettelhalter im Shabby Chic – noch ein bisschen leer, aber voll wird er von ganz alleine.

Und wer keinen handwerklich begabten Vater, Schwiegervater oder Mann hat, schaut sich einfach mal im Baumarkt um. Dort gibt es Leisten ab 1m Länge, die einem kostenlos zurecht gesägt werden (minimum 10 cm). Na, Lust bekommen…?

Mit lieben Grüßen, Doris

Milchkaffeebraun, Saharabeige oder Sandfarben?

15. Apr 2014

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In:Dekorationstipps

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Ja, es war mal wieder allerhöchste Zeit unser Wohnzimmer zu relaunchen. Wenn es nach meinem Mann ginge, könnten wir das jedes Jahr machen. Während mir vor dem ewigen hin und her räumen, abkleben und malern gimmer etwas graut, ist er für alles Neue zu haben – ja ich habe eine besondere Spezies von Mann (zum Glück!!)

Ich weiß noch genau als ich vor neun Jahren mit meinem Zwillingsbauch wochenlang im Krankenhaus war, legte er mir eines Tages den Ikea-Katalog aufs Bett und meinte: „Wollen wir nicht das Wohnzimmer mal ganz anders machen…“ „Och nöööö, hab´ ich mir gedacht und auf meinen dicken Bauch gelinst… als er mich am nächsten Tag besuchte, hatte ich die halbe Nacht nicht geschlafen und mindestens drei verschiedenen Ideen „ausgearbeitet“. Umgesetzt haben wir das Ganze dann, als unsere Zwillinge gerade mal 3 Monate alt waren. Sie lagen vergnügt in ihren Wippen und fanden das ganze Durcheinander ziemlich interessant.

So groß wie damals ist die Veränderung jetzt nicht – nur die ehemals petrolfarbene Wand hat einen wunderschönen Sandton bekommen (für meine Verhältnisse eine sehr unbunte Farbe) und der Fernseher darf nun auf einen neuen Sideboard trohnen:

Sich für „die richtige“ Wandfarbe zu entscheiden finde ich richtig, richtig schwierig. Obwohl ich sehr schnell ein bestimmtes Farbkonzept im Kopf habe, fällt mir die Entscheidung für den idealen Farbton immer sehr schwer. Wochenlang hängen bei uns Farbmuster herum, die natürlich bei Tages- und Lampenlicht begutachtet werden müssen. Ist die Entscheidung dann gefallen, ist es dennoch super spannend wie das Endergebnis tatsächlich aussieht.

Und das ist die Farbe, die uns momentan ganz glücklich macht:

 

Das Ganze war ein richtiges Familienprojekt, das wir an einem Samstag durchgezogen haben. Die Ideen waren von mir und während mein Mann das Streichen übernommen hat (das kann er sensationell gut), bin ich mit dem kleineren Sohn zum Schweden gefahren (da fährt der Gatte nämlich gar nicht gerne hin). Der große Sohn hat dann später die neuen Schränke zusammen gebaut. Kurz vor Mitternacht war alles fertig und sogar die Mediengeräte waren wieder funktionstüchtig angeschlossen. Nur die Tochter des Hauses hat sich dezent aus allem heraus gehalten, fand das Endergebnis aber auch ganz wunderbar. Tja… andere Familien machen eben samstags einen Ausflug…

Tipp: Trotz gutem Farbgefühl habe ich meine „aktuellen Farben“ oder auch Stoffmuster immer im Geldbeutel oder in der Handtasche dabei. Das hat mir schon bei dem ein oder anderen Streifzug durch Baumärkte oder Einrichtungsgeschäfte geholfen, den richtigen Ton zu treffen. Die Teelichter mit dem korallefarbenen Verlauf (von bolsius) habe ich tatsächlich im Garten-Center entdeckt. J

Unser „neues“ Wohnzimmer wirkt live ganz frisch und anders als sonst, das kann man auf den Fotos leider nicht wirklich zeigen und manchmal sitzen wir einfach nur da und schauen auf die (perfekt gestrichene) Sandwand und genießen die Veränderung…

Und welche Wandfarbe macht Euch gerade glücklich???

Ich wünsche Euch tolle Ostertage mit Euren Lieben!

Viele Grüße

Kelly

Superschnelle Upcycling-Idee für Ostern…

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Ich bin ja ein großer Fan der „Wiederverwendung“. Aus ganz einfachen Sachen etwas Neues machen, hat mir schon immer Spaß gemacht. Tatsächlich kann ich manches einfach nicht wegwerfen… nicht dass ich alles aufheben muss, aber das ein oder andere wandert schon mal vorübergehend in eine Schublade bis mir etwas Schönes dafür einfällt.

So auch diese Käseschachteln aus Span – ein paar verschiedene haben sich bei uns, als große Käsefans, angesammelt. Dunklere, hellere mit und ohne Aufschrift, sogar eine eckige… und das habe ich daraus gemacht:

Ursprünglich wollte ich die Schachten anmalen, evtl. mit Tafelfarbe, aber dann fand ich sie so in „natura“ viel schöner und so ganz unkitschig. Das Masking-Tape musste ich dann aber doch ausprobieren. Das sieht in in vielen anderen Farben und Mustern bestimmt auch ganz toll aus.

Das Ostergras habe ich ganz fein aus den unbedruckten Rändern einer Zeitung mit Cutter und Lineal geschnitten. Die Zeitung zusammen gefaltet lassen und immer mehrere Schichten gleichzeitig schneiden.

 

Die schwarzen Hoppelhasen habe ich aus Tonpapier geschnitten. Das geht einfach und ist so schnell gemacht, dass man gleich eine ganze Hasenfamilie basteln kann. Die Vorlage dazu könnt Ihr Euch in Originalgröße ausdrucken.

 

Wer nicht, wie ich, Käseschachteln zu Hause lagert, hat ja noch ein bisschen Zeit bis Ostern welche zu sammeln – der Rest ist dann superschnell gemacht.

 

Mit meinen Span-Nestern werde ich unseren Frühstückstisch am Ostersonntag dekorieren, vielleicht kommen noch ein paar pastellig gefärbte Eier hinzu…

 

Viele Grüße, Kelly

 

Wir haben die ersten Schmetterlinge gesichtet

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War die letzte Woche nicht einfach sensationell – Frühling pur! Da bekommt man Lust sich das Licht, die Wärme und die Leichtigkeit einfach ins Haus zu holen.

Ostern rückt ja auch schon ein bisschen näher, aber mit klassischer Osterdeko (Eier am Zweig) habe ich´s nicht so. Ich kann gar nicht sagen warum, aber davor drücke ich mich immer ein bisschen (die Kinder finden das natürlich schön) und weiche auf andere frühlingshafte Deko aus, wie diese Papierschmetterlinge..

 

Meine Schmetterlinge sind aus einfachem Druckerpapier (die Muster habe ich mir selbst gemacht) ausgeschnitten. Eigentlich kann man alles verwenden: Tonpapier, Scrapbooking-Papier, festeres Geschenkpapier… in allen Farben und Mustern, was Euch gefällt. Die Vorlagen dazu findet Ihr am Ende dieses Posts.

Die Schmetterlinge habe ich mir schon vor ca. zwei Jahren gemacht und finde sie immer noch wunderschön. Am Nylonfaden aufgehängt, als Tischedeko für den Oster-Brunch oder einfach an die Wand geklebt sind die kleinen Flattermänner ein toller Hinkucker. Und hinterher kann man sie schön platzsparend übereinander stapeln und für die Grillparty im Sommer aufheben.

Den ersten Zitronenfalter haben wir diese Woche auch schon im Garten gesichtet… na wenn das kein „Zeichen“ ist?

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße, Doris

 

Oversize-Look für´s Wohnzimmer

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XXL schein wohl wieder in Mode zu kommen. Aber ehrlich gesagt nicht mit mir. Kastige, weite Pullover mit knallengen Hosen habe ich schon mal mit Begeisterung in den 90ern getragen…

…gaaaaanz riesig aber ist meine selbst gestrickte, bunte Kuschel-Decke. Nein, sie ist nicht nur toll, sondern sie hat wirklich gigantische Ausmaße. Gestrickt habe ich sie schon vor ca. zwei Jahren. Ich wollte meine Wollreste-Berge abbauen und hatte die Idee eine fröhliche Decke in schönen Farben zu stricken. Ich habe eine Maschenprobe gemacht und los ging es. Doppelter Faden, dicke Nadeln – trotzdem: Ein paar Wochen habe ich schon genadelt, bis das gute Stück endlich fertig war.

Als ich in der letzten Reihe war und die Maschen abgekettet habe schwante mir schon langsam das Unheil… bis jetzt waren die Maschen immer schön zusammengeschoben gewesen, auf einer doch relativ langen Stricknadel. Das Ding nahm einfach kein Ende!!! Was hab´ ich mich geärgert – wie konnte mir so etwas passieren… 310 cm lang und 180 cm breit…

Ich weiß man sieht es der Decke nicht an, dass sie so groß ist, aber sie ist es wirklich! Und sie ist eines der wenigen Stücke von mir, das bei uns täglich im Einsatz ist. Morgens wickelt sich meine Tochter vor der Schule noch ein bisschen in das warme Ding und schmökert in ihren lustigen Taschenbüchern. Am Wochenende macht der Papa seinen Mittagsschlaf darunter…

…und abends ist sie eine tolle Fernsehdecke. Wir haben schon viele schöne, gemütliche Filmabende mit ihr verbracht. Denn wir als 5-köpfige Familie passen tatsächlich alle, alle darunter!

Nun bin ich doch versöhnt mit meinem XXL-Werk. Das einzige, was mich richtig nervt ist, dass ich sie täglich mehrfach zusammenlegen muss… das schein niemand in der Familie zu können… oder zu wollen… und das ist gar nicht so einfach, bei der Größe!

Liebe Grüße

Kelly